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Mein Tagebuch / News
Gästebuch

Mein Tagebuch

18.07.08 Um 7Uhr30 kam der Anruf vom Standesamt: Das ok. vom Innenministerium ist da, sie können ihre Papiere abholen. Eine Stunde später hatte ich meine neue Geburtsurkunde in der Hand. Damit besorgte ich den neuen Staatsbürgerschaftsnachweis und beantragte Pass und neuen Führerschein. Nun gilt es noch PVA, GKK und diverse andere Stellen zu benachrichtigen, was ich Anfang nächster Woche erledigen werde.
Damit beende ich heute, genau einen Monat nach der ersten Operation, mein Tagebuch.
11.07.08 Heute hat mich meine Gynäkologin mit meiner neuen Weiblichkeit bekanntgemacht. Es ist ein unbeschreiblich herrliches Gefühl, sich selbst zu erfühlen.
Die Ärztin ist mit dem Heilungsverlauf zufrieden, hat mir noch verschiedene Pflege-Ratschläge gegeben.
Am Nachmittag hatte ich noch Foto-Termin für neue Pass- und diverse Ausweis-Fotos, vorher ließ ich mich dafür noch professionell schminken. Bin total überrascht, wie schön die Fotos wurden.
07.07.08 Heute vormittag habe ich mir im AKH Linz die Klammern herausnehmen lassen. Ein tolles Gefühl der Erleichterung, weil viel Spannung wegfällt. Habe mit dem Sitzen, auch ohne Reifen, kaum mehr Probleme.
02.07.08 Heute vormittag habe ich bereits auf dem Standesamt den Antrag auf Geschlechts- und Namensänderung eingebracht. Nach Aussage des äusserst netten Beamten ist die zuständige Ministerialbeamtin sehr schnell. Bin neugierig, wie lange es dauern wird.
Ich habe mit dem Sitzen, auch beim Autofahren, mit dem Schwimmreifen überhaupt kein Problem.
01.07.08 Heute ist es endlich soweit. Noch zweimal Restharn: jeweils 40ml. Das reichte, um mir am frühen Nachmittag noch den letzten Schlauch zu entfernen (übrigens vollkommen problem-und schmerzlos).Um 15.30 hatte ich endlich die Entlassungspapiere in der Hand. Die große Verabschiedungsrunde fand schon vorher statt, und so war ich nach Taxi-Wien, ÖBB, Taxi-Linz um 18.20 endlich in meiner Wohnung, aufgrund der gewaltigen Hitze aber einem Kreislaufkollaps nahe. Trotzdem überglücklich.
30.06.08 Heute wurden Verband und Katheter entfernt. Welch ein angenehmes Gefühl war das, endlich ohne "Handtasche" spazieren gehen zu können. Bei zweimaliger Restharn-Überprüfung ergaben sich jeweils 60ml, sodass die Chance auf eine morgige Entlassung sehr groß geworden ist.
28.06.08 Da am Dienstag vormittag bereits eine gaOP angesetzt war, musste ich bis ca.13Uhr warten.Am nächsten Tag (Mi) spürte ich dann all das, was ich eigentlich schon nach der ersten OP erwartet hatte. Alles vollkommen normal. Allerdings bekam ich dann relativ starken Husten(angeblich durch die Klimaanlage) und leichtes Fieber. Den für Donnerstag geplanten Verbandwechsel verschob Dr.A. auf den Freitag. Als er jedoch aus mir unbekanntem Grund den Wechsel erneut, und zwar auf Montag verschob, war es mit meinen Nerven vorbei.Ich vermutete dahinter irgendwelche gröberen Schwierigkeiten. Zwei Mitpatientinnen und einer Krankenschwester gelang es erst nach längeren Bemühungen, mich aus meinem psychischen Tief herauszuholen. Nach einer ruhigen Nacht, ermöglicht durch eine starke Schlaftablette, bin ich heute wieder guter Dinge und freue mich auf die hoffentlich endgültige Verbands-und Katheter-entfernung am Montag.
23.06.08 Das Wochenende verlief im Bewusstsein, dass am Montag der Verband und der Hauptkatheter entfernt werden.
Leider stellte sich heute bei der Verbandabnahme heraus, dass meine liebe Ex-Penis-Haut nicht dort geblieben war, wo sie sollte. Sie war nach aussen gekommen.
Ich vermute, dass ich durch meine Aktivität, ausgelöst durch das fehlende Schmerzempfinden, den Schaden verursacht habe.
Daher gibt es morgen eine neuerliche OP mit den üblichen Vorbereitungen. Jetzt gerade genieße ich bereits den zweiten Liter des köstlichen Abführmittels.
20.06.08 Heute eigentlich noch im Aufwachen kommt mir der Gedanke, dass ich noch gar nichts über Schmerzen geschrieben habe. Es gibt aber auch nichts darüber zu berichten, da es sie gar nicht gibt. Entweder bin ich in einer derart euphorischen Stimmung, dass sie mein Gehirn unterdrückt, oder es sind den diversen Infusionen starke Schmerzmittel beigemischt, was ich aber eher doch nicht glaube.
Heute soll mir der dicke Verband abgenommen werden, bin schon neugierig, was darunter Schönes zum Vorschein kommen wird. Jetzt ist es 1/2 6, also bald Zeit zum Wecken.
Eine Rückfrage bei der Stationsschwester bestätigte mir, dass ich keinerlei Schmerzmittel bekomme. Übrigens saß ich gestern beim Mittagessen auf der Bettkante, seither bei allen Mahlzeiten am Tisch, Beine etwas gespreizt, aber sonst ohne jedes Problem. Scheine in dieser Beziehung doch ein etwas altes Wunderkind zu sein.
Beim Verbandwechsel konnte ich leider nichts sehen, jedoch äusserte sich Dr.A. sehr zufrieden.
Am Nachmittag ging ich dann im Garten noch eine Viertelstunde luftschnappen.
19.6.08 Wie üblich um 5.30 wecken, Blutdruck und Temperatur messen, und wieder gings mit unzähligen Infusionen los. ich habs nicht gezählt, aber im Lauf des Tages waren es bestimmt mehr als zehn. Um 7 Uhr gabs ein gutes Frühstück, um 8.30 konnte ich mich endlich mit Hilfe im Bett waschen, bekam ein frisches Hemd und frische Bettwäsche. Anschließend durfte ich erstmals mit Hilfe aufstehen, ging überraschend gut und ohne Schwindelgefühl.
Ab Mittag durfte ich alleine aufstehen, was ich fleissig nützte und mehrere Male den Kaffeeautomaten am Gang aufsuchte.
Jetzt am Abend bin ich allerdings ziemlich geschafft und werde mich bald beim Matratzenhorchdienst anmelden.
18.06.08 Nach dem Wecken um 5Uh30 gings gleich unter die Dusche, wo mich mich noch von meinem alten, aber ungeliebten Anhängsel verabschiedete. Dann kamen die üblichen Vorbereitungen wie Infusionen, Zähne und Haare ablegen, Thrombosestrümpfe anlegen. Um 9.15 holte mich das OP-Taxi, und um 10.05 ist mir der letzte Blick auf die OP-Saal-Uhr in Erinnerung. Um ca 13.30 wachte ich im Zimmer wieder auf und döste den ganzen Nachmittag.Die Nacht konnte ich problemlos schlafen.
17.06.08 Am Vormittag Aufnahmeschalter, Zimmerbezug in 5B, Anästhesie-Ambulanz, spärliches Mittagessen im Zimmer, um 13Uhr Blutabnahme wegen leicht erhöhter Temperatur.
Um 15 Uhr gings los mit 2 Liter Darmspülung, brauchte dazu fast 2 Stunden, dazwischen immer wieder im Laufschritt aufs WC.
16.06.08 Und nun sind auch die zwei Tage Überzeit vergangen. Heute konnte ich noch meinem geliebten Stocksport nachgehen. Der Nachmittag endete mit jeder Menge guter Wünsche meiner Sportkameraden, die ja heute nicht mehr mit mir gerechnet hatten. Morgen früh um 7Uhr10 sitze ich also im Zug und werde so um 9Uhr30 in der Rudolfstiftung Einzug halten.
11.06.08 Ich dachte, es würde alles so ganz ohne Rückschläge ablaufen. Heute früh rief mich Schwester Karin von der Rudolfstiftung an und teilte mir mit, dass der OP-Termin aus organisatorischen Gründen um 2 Tage verschoben werden musste. Ich darf also meiner Vorfreude noch bis 18.6. frönen.
09.06.08 Der wunderschöne Urlaub ist vorbei. In der Zwischenzeit traf auch der Brief mit der OP-Freigabe durch Dr.F. ein. Mit diesem Papier marschierte ich heute zur Krankenkasse, wo mir auf der Stelle und ganz unbürokratisch die Bescheinigung für die Kostenübernahme ausgestellt wurde, welche ich sofort mit allen geforderten Untersuchungs-Befunden an die Rudolfstiftung faxte. Damit ist der vor-operative Papierkrieg zur Gänze erledigt. Nun warte ich nur mehr ganz entspannt auf den kommenden Sonntag, an dem ich um 11 Uhr auf der Station 5B erwartet werde.
23.05.08 Heute gab es die zweite Eigenblutspende. Alle Befunde sind inzwischen eingetroffen. Nur das OK von Dr F. ist noch ausständig. Jetzt gibt es zwei Wochen Pause in meinen Aktivitäten, komme erst am 7.6. von meinem Türkei-Urlaub zurück. Ich habe aber keine Angst, dass irgendetwas schieflaufen könnte.
15.05.08 Alles läuft wie am berühmten Schnürchen. Am 13.05. war ich um 7.30 in Wien im KH Hietzing(früher Lainz) zur Blutabnahme und um 12 Uhr schon wieder zuhause.
Am 14.05. hatte ich um 7.30 in Linz Blutabnahme für die geforderten Untersuchungen und anschließend Lungenröntgen.
Dann gelang es mir noch, für den 15.05. und wieder 7.30 einen Termin beim Internisten zu ergattern. Der Internist verlangte wegen meiner Kurzatmigkeit noch einen Lungenfunktionstest, den ich, welch ein Wunder, auch noch heute um 14 Uhr schaffte.Also Facharzttermine innerhalb eines Tages zu bekommen, ist schon fast mehr als ein Wunder.
Damit habe ich jetzt alles erledigt und warte nur mehr auf das Einlangen der diversen Befunde.
09.05.08 Wegen der Eigenblutvorsorge erkundige ich mich in der Blutzentrale des RK in Linz. Ich erfahre, dass ich pro Konserve(2 sind nötig) 163.-Euro zu zahlen habe und ausserdem selbst für den Tansport nach Wien sorgen muss.
Deshalb rufe ich in der Blutbank des KH Lainz an. Dort erfahre ich: keine Kosten ausser der 2maligen Fahrt und kein Transportproblem. Die Terminplanung ist zwar schwierig(wegen des Urlaubs), klappt aber doch: 13.und 23.Mai.
Ein großer Fortschritt.
Und gleich noch einer: Die Krankenkasse sagte mir bereits die Kostenübernahme zu, vorausgesetzt die Freigabe durch Dr.F., was jedoch nur mehr eine Frage von Tagen ist.
08.05.08 Pünktlich um 11 Uhr werde ich hineingerufen. Nach einigen Fragen zu meinen Wünschen taucht schon die Frage nach einem OP-Termin auf. "Mai, Juni geht nichts mehr, Juli, August ist OP-Sperre, also im September". Mein langes Gesicht und eine ganz leise Frage lassen Dr.A. aber doch noch in den Kalender schauen. "Naja, am 16.Juni gehts noch". Ich wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen.
Allerdings gibts jetzt jede Menge Stress: Hausarzt, jede Menge Blutuntersuchungen im Labor, Lungenröntgen, präoperative Untersuchung beim Internisten, Eigenblutvorsorge, und das Alles muss innerhalb von zwei Wochen geschehen, da ich meinen bereits im Jänner gebuchten Badeurlaub in der Türkei nicht absagen will. Ich komme erst 8 Tage vor dem Termin zurück.
29.04.08 Nachdem ich die OP-Freigabe durch meinen Psychiater und die Zusage der endokrinologischen Freigabe durch die Frauenärztin hatte, rief ich in der Rudolfstiftung Dr.A. mit der Bitte um einen Gesprächstermin an. Meine Überraschung war riesengroß, als er mich für den 8.5.08 in die Ambulanz bestellte.

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